Senf und Gesundheit

Verdauungsfördernd:

  • Senf enthält ätherische Öle und Gerbstoffe, die die Produktion von Speichel und Magensaft anregen.
  • Dadurch kann er die Verdauung fördern und Blähungen reduzieren.
  • Traditionell wird Senf sogar bei schwer verdaulichen Speisen wie Fleisch genutzt.

Senf wirkt im Stillen: aktivierend für den Geschmack, ordnend für den Körper.

Entzündungshemmend & antioxidativ:

Senfkörner enthalten Glucosinolate und Isothiocyanate. Diese Stoffe haben antioxidative Eigenschaften, können entzündungshemmend wirken und unterstützen den zellulären Schutz. Isothiocyanate stehen in Studien in Verbindung mit reduzierter Zellschädigung, potenziell geringerer Krebsentstehung

Antibakteriell:

Die Senföle im Senf haben einen natürlichen antimikrobiellen Effekt. Deshalb kann Senf sogar dabei helfen das Wachstum bestimmter Bakterien in Lebensmitteln zu hemmen und wirkt konservierend (weshalb Senf selten Konservierungsstoffe enthält)

Gut für Herz & Blutgefäße:

Senfkörner enthalten Omega-3-Fettsäuren. Diese können entzündungshemmend wirken und Herz-Kreislauf-Funktionen unterstützen.

Anregung für Stoffwechsel- und Durchblutung

Vor allem scharfer Senf fördert die Durchblutung, hat eine wärmende Wirkung und kann teilweise eine leichte Stoffwechselaktivierung bewirken. So wurde früher Senf äußerlich als Wärmepflaster („Senfwickel“) verwendet.